Konsum hat Konsequenzen für Wirtschaft & Gesellschaft

Konsum hat Konsequenzen

Konsum hat Konsequenzen für Wirtschaft & Gesellschaft, und wir beginnen bereits damit, natürlicher zu leben. Der Mensch ist zu grausamen Dingen fähig, wie er zu großartigen Taten befähigt ist. Letzteres dürfte von größerem Interesse angesichts unserer zeitgenössischen Beschwerlichkeit sein. Das zerstörerische Prinzip unserer Lebensarten lässt sich nicht langwierig anhalten. Das wissen wir als einzelne Bürger und als Gesellschaft. Wir haben längst damit begonnen, uns neu zu orientieren und wählen neue Wege, um eine umweltfreundliche Lebensart zu pflegen. Dies ist der Diversifikation unseres Konsums zu verdanken. Das Bewusstsein über den Konsum ist immens gewachsen.  Konsum hat Konsequenzen für Wirtschaft & Gesellschaft

Das heißt, dass wir uns vom Zerstörerischen längst verabschiedet haben. Wenn wir zerstören, dann tun wir es nur noch in unseren systemischen Rollen, von denen wir zum Großteil abhängig sind. Der nächste Schritt wäre, neue Systeme hervorzubringen, die weniger bis gar nicht mehr zerstören. Dass diese Wege teurer, aufwändiger und anspruchsvoller sind, macht sie nicht minderwertig. Im Gegenteil kommt ihnen eine unglaubliche Attraktivität zu. Das Billigsein kann nur schlechte Folgen haben. Der Kunde profitiert scheinbar durch niedrige Preise, der Unternehmer profitiert durch höhere Umsätze durch Marktanteile, aber die Wirtschaft büßt Qualitäten ein. Man kann am Kaffee sparen bis man braunes, süßes Wasser hat. Dass man diese Flüssigkeit Kaffee nennt, ist lächerlich. Hinzu kommt die Tatsache, dass Kaffee eine Geschmacksfrage ist, aber auch eine Frage der Originalität. Man kann sicherlich den Kaffeegeschmack, ohne Kaffeebohnen chemisch zusammenstellen. Allerdings ist die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht absehbar, wenn auch billig. Diese chemische Herstellung hat mit einer gesunden Ernährung nichts zu tun, denn ihr Hauptaugenmerk liegt auf Haltbarkeit und Geschmackserhalt, nicht auf Organik und natürliche Qualität. Konsum ist daher immer auch eine gesundheitliche Frage. Kollidiert die Frage der Gesundheit mit der Frage des Budgets, dann muss man bedenken, dass man philosophisch gesehen das Sterben vorzieht, weil es billiger scheint und das Leben vernachlässigt, weil man zu viel Geld verliere. Geld ist hingegen im Umlauf, aber Lebenszeit und Gesundheit nicht. Man kann sie nicht mal kaufen, egal wie viel Geld man besitzt. Den feinen Unterschied im Konsum macht das Bewusstsein des Konsumenten. Will man wirklich Kaffee trinken, oder will man etwas trinken, das wie Kaffee aussieht? Diese Frage muss man sich stellen. Man stellt sie sich nur im Bewusstsein, denn im alltäglichen Treiben des Rollenbewusstseins ist nur die Scheinbarkeit erlaubt, und nicht das wahre. Beim Thema Konsum lässt sich vieles diskutieren, aber gerade in Fragen der Ernährung darf man sich weder auf die Industrien, noch auf die Merkzeichen der Regierung verlassen. Man trägt viel zur Gestaltung der Wirtschaft durch seine kleinen Einkäufe bei. Man wählt mit jedem Produkt die Qualität, die dahinter steckt. 500g Honig für 6€, das ist wahrlich eine Herausforderung, aber nicht, wenn man sich etwas über Honig, Bienen und die Honigbranche schlau macht. Sie kriegen Honig bald auch für 1€ das Kilo, aber er wird nicht Honig heißen, sondern womöglich eher Safthonig oder Fließhonig. Es wird zudem auch nicht schlimm sein, wenn man mal acht Monate keinen Honig hat. Das gilt auch für Fisch, Obstsorten und Gemüse. Die Zyklen der Natur bestehen nicht grundlos. Anstatt sie zu verfälschen oder uns die ständige Verfügbarkeit zu erschwindeln, sollten wir uns wieder mit ihr anfreunden. Unser Konsum hat Konsequenzen und wir erkennen es besonders beim Thema Tierhaltung und Fleischkonsum. Phosphat ist sehr beliebt in der Fleischindustrie, weil es das Fleisch, Fett, Tierlab und die Würzpaste zusammenhält. Dass es für Menschen gefährlich ist, das wird uns erst allmählich klarer.