Vergebung unterschätzen wir heutzutage zu Unrecht. Mit Hilfe des Vergebens können wir alte Freundschaften und zerstrittene Familien zusammenführen. Und welchen Wert hat unser gemeinschaftliches Zusammenleben, wenn wir einander nicht vergeben? Ein Handeln im Affekt, ein Fehler oder ein emotionaler Überschwall. Wir sind vor solchen Situationen nie gefeit. Treten sie ein, so sind wir für sie und ihr Wirken verantwortlich. Übertretungen entschuldigen nicht unsere Mündigkeit, weshalb es die Vergebung gibt. Sie ist vor allem für das eigene Empfinden sehr wichtig. Wir können uns häufig selbst nicht vergeben, weshalb es uns als unmöglich erscheint, anderen zu vergeben. Etwas Scham täte uns gut, allerdings nicht für unsere eigenen Eingeständnisse. Wer sich seine Fehler eingesteht, der kann sich vergeben und anschließend stärker unter die Leute kommen. Wer sich nicht vergibt, verhärtet sein Herz gegenüber sich selbst und anderen. Einem Menschen zu vergeben, ist die einzige Möglichkeit diese seelische Härte loszulassen. Der Vergebene wird sich, ob er will oder nicht, mit Dankbarkeit füllen und sich selbst mit etwas mehr Würde anschauen. Infolgedessen achten Sie auf sich selbst mit mehr Zufriedenheit und Glück, denn was wollen Sie mit einem Leben voller Gram und Bitterkeit? Ein verwelkte Blume richtet sich niemals auf. (Beratung und Mediation in Duisburg, Ruhrgebiet und Umgebung)

Beratung und Mediation in Duisburg, Ruhrgebiet und Umgebung