KMU konsolidieren & beraten

KMUs konsolidieren & beraten

Berater Youssef Zemhoute Soulphone.net Entrepreneuristik KMU

Wirtschaftliche Prinzipien gibt es zahlreiche, die eine bestimmte Agenda enthalten, nach der gehandelt und gearbeitet wird. Allgemein sind sie jedoch in zweierlei Richtungen zu begreifen. Ein Unternehmen orientiert sich entweder an Zahlen oder an Sinn. Mit letzterem ist nicht nur der Sinn von Mathematik gemeint, sondern der Sinn des Unternehmens. Ein neues Fastfood-Restaurant mit neuem Namen, neuen Farben und neuem Design hat eine geringe Sinnhaftigkeit.

Entrepreneuristischer Berater für KMU

Es ist hilfreich, zu schauen, welche Definitionen und Verhältnisse von Wirtschaft es gibt. In meiner Definition ist Wirtschaft die Fähigkeit eines Wirts seine Gäste zu bedienen. Heute spricht man eher von der Gesamtheit aller ökonomischen Prozesse bzgl. Waren und Dienstleistungen kombiniert mit den üblichen Eigentumsverhältnissen, die vorherrschen. Eine konkrete Hierarchie und Klassengesellschaft ergibt sich daraus. Die Verantwortlichkeiten in der Wirtschaft sind jedoch nicht in Form von Monopolen aufgeteilt. Es gibt ein starkes Wettbewerbsgesetz, das die kleinen und mittleren Unternehmer schützt.  

Ein Gewerbe ist jedes auf Gewinn ausgerichtete Unternehmen, außer den freien Berufen und dem primären Sektor. Insofern sind die Begrifflichkeiten zwar volkswirtschaftlich geordnet, aber manchmal auch verschwimmend. Der Begriff des Entrepreneurs ist eher modern und kann u. U. auch für Vereinsgründer namensgebend sein. Zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Unternehmern und Entrepreneuren finden Sie hier mehr. Ein Betrieb bezeichnet einen Unternehmer und seine Mitarbeiter, die in ihrer gemeinsamen Produktivität, einen konkreten, gesellschaftlichen Bedarf abdecken.

Berater Youssef Zemhoute 

Die Fragen, die sich beim Unternehmen für mich stellen, drehen sich um Führung, Team und Agenda. Wer führt bzw. wem folgt man? Wer sind die Menschen im Unternehmen? Gibt es noch Menschen am Unternehmen (bspw. Gesellschafter, Vorstand, etc.)? Hat das Unternehmen eine Agenda, die sie verfolgt? Die letzte Frage ist für mich besonders entscheidend, weil man diese Agenda kopieren und verbessern kann. Wer sagt: „Billiger, schneller, besser!“, dem kann man selbstsicher entgegnen „Noch billiger, viel schneller, klar besser!“ oder „Qualität hat Zeit.“ usw. usf. Wenn Sie Geschäftsführer oder Unternehmer sind, dann bedeuten Ihnen diese Fragen irgendwann sehr viel. Sie enthalten nämlich Ihre Unternehmensphilosophie, die entsprechende Menschlichkeit und die Affinität zur Identifikation damit.

Der Agenda gegenüber steht die Vision. Sie ist eine individuelle Voraussicht mit bebildertem Inhalt und klaren Vorstellungen, die man in die Welt hinausträgt. Bei einer Vision weiß nicht nur jeder, was er tun muss. Jeder möchte sich mit dieser transzendenten Tatsache verbinden und strebt an, ihr näher zu kommen. Ein Unternehmen, das ein elektronisches Gerät für Kinderschutz entwickelt und vertreibt, hat es leichter, zu arbeiten. „Sicher zur Schule. Sicher nach Hause.“ Das ist eine Vision, in vielen Orten, wo Kinder vermisst, überfahren, entführt oder missbraucht werden. Und es ist eine erhöhte Lebensqualität für jene Kinder, bei denen die Möglichkeit zwar gering sein mag, bei denen es aber nicht auszuschließen ist.

Beratung für KMU über Personal Potenzial

Ein Unternehmen mit einer Agenda verfolgt meistens auch das gleiche Ziel; die Geldmacherei. Natürlich gehört die grüne Bilanz zum guten Unternehmensjahr. Auch gut bezahlte Mitarbeiter sind gern gesehen und wünschenswert. Allerdings wird das größere Kapital aus dem Unternehmen ausgeschüttet (besonders bei Körperschaften) und wenig wird in die Innovation des Unternehmens investiert. Die beste Investition sind keine überflüssigen Geräte, Möbel oder Programme, sondern visionäre Unterstützung für das Unternehmen. Das muss nichts Weltbewegendes sein, aber etwas Wohldurchdachtes. Wenn Sie in Ihr Unternehmen investieren, um zu sparen, dann werden Sie im folgenden Jahr nur noch Angestellte kündigen. Dabei verliert Ihr Unternehmen historisches Potenzial. Kein Bewerber kann einen eingearbeiteten Angestellten ersetzen.

Es dreht sich vieles um die Bilanz und die finanziellen Kapazitäten in einem Unternehmen. Allerdings sind Sie als Unternehmer nicht davon ausgeschlossen. Gewinne sind Geschenke der Gesellschaft und übertragene Verantwortlichkeit, die Ihnen zugesagt wird. Wenn Sie damit weiterhin wie ein Unternehmer im klassisch-numerischen Sinn umgehen, dann sind Sie immer im Verlust. Gewinnen Sie 300.000€ mehr als im Vorjahr, haben aber einen Manager feuern müssen, dann haben Sie keinen Gewinn gemacht. Das merken Sie, wenn im folgenden Jahr der Gewinn nur noch bei 40.000€ liegt. Sie kommen ins Unternehmen und merken nach drei Monaten, dass sich vier Angestellte überhaupt nicht mit dem neuen Manager vertragen. Der Verlust des alten Managers implizierte auch den Verlust der Produktivität. Zwei Mitarbeiter reichen nach Gesprächen die Kündigungen ein. Die beiden anderen werden Sie nicht so leicht los, zumal sie auch krankgeschrieben sind. Mehrmals und sehr häufig.

In einem solchen Fall gibt es Unternehmer und Unternehmerinnen, die die eiserne Hand benutzen. Das heißt, dass das Unternehmenspersonal vollends ausgetauscht wird. Allerdings ist dies nicht in jeder Branche möglich. In der Gastronomie und in der Hotellerie wäre das theoretisch – und nicht problemfrei – möglich, aber in anderen Branchen gestaltet sich die eiserne Hand als sehr ungünstig. In der IT-Branche bspw. ist es meist das Ende des Unternehmens. Wenn Sie ein Entwickler verlässt, dann wird es problematisch. Wenn es der einzige Entwickler war, dann schließen Sie lieber das ganze Päckchen. Die Branchen unterscheiden sich sehr stark voneinander, und es gibt sehr viele Nischen dazwischen. Außerdem sind manche Unternehmen so verwoben, das Sie sie nicht klassifizieren können.

Damit wären wir beim Markt. Es gibt nichts Unklareres als den Markt. Es ist egal, über welchen Markt wir sprechen. Sie werden viele Formeln, Bücher und Vorträge zum Thema und diversen Märkten finden. Sie können sich das gerne antun. Die Märkte sind meines Erachtens als Forschungsgebiet unzugänglich. Wer einen Markt besser verstehen will, der sollte „in einen Markt gehen“ und sich selbst dabei beobachten. Sie werden schnell merken, dass sich das Dilemma nicht mit Formeln lösen lässt. Daher arbeiten Konzerne mit massenmedialen Spots und Bildern über Jahre hinweg. Der Faktor Wiedererkennungswert wird im 21. Jahrhundert allerdings an Bedeutung verlieren. Die ethische Herkunftsfrage dagegen wird immer wichtiger werden.  

Unternehmer, die sagen „Ich produziere und verkaufe Getränke.“ Oder „Ich importiere und verkaufe Tee.“ sind selten. Man wagt es kaum noch, sich mit den großen Konzernen anzulegen. Dabei wäre das gar nicht so tragisch. Die großen Konzerne sehen Sie nämlich gar nicht. Bevor Sie sich eingehend beraten lassen, erforschen Sie Ihr Unternehmen und seine Branchenzugehörigkeit. Inwiefern ist Ihr Unternehmen überhaupt klassifizierbar? Legt sich der Zustand der Branche auf Ihr Betriebsklima nieder?

Bei meinem Unternehmenstag spielt das Betriebsklima eine große Rolle. Es hilft dem Betrieb auch nicht, wenn es eine Ankündigung gab und die Mitarbeiter sich anschicken, glücklicher auszusehen. Die Kraft eines Betriebs lässt sich im Betriebsklima spüren. Wenn irgendetwas mit dem Personal oder dem Vorgesetztenverhalten nicht stimmt, dann liegt es in der Luft. Ein Betrieb, in dem die Menschen teilweise durcheinander reden und hin und her laufen, sich auf den Gängen begegnend, stehend und Papiere lesend, ist ein lebendiger Betrieb. Allerdings müssen die Interaktionen alle zwischenmenschlich sein. Wenn alle still mit Bildschirmen beschäftigt sind, dann ist es womöglich kein besonders guter Betrieb. Es ist eher ein Konsortium des Abarbeitens.

Die Größe eines Unternehmens entscheidet ebenso über die anschließende Beratung meinerseits. Ein Startup-Team, das aus den drei Gesellschaftern besteht, die Tag und Nacht arbeiten, ist selbstverständlich anders zu beraten als ein fünf Jahre altes Unternehmen mit 15 Angestellten und einer soliden Bilanz. Was jedoch alle Unternehmen gemeinsam haben und das ganz unabhängig von der Profitabilität ihres Unternehmens, ist die Betriebsblindheit. Für mich bezeichnet dies die Unfähigkeit sein Unternehmen zu erneuern. Man bleibt festgefahren in „bewährten“ Mustern und vertraut auf die Homogenität des Marktes. Wenn Sie mit mir über Ihr Unternehmen sprechen, sieht Ihr Unternehmen anders aus.

Der Procall ist die geeignetste Form des Consultings für Kunden. Darin wird eine langfristige Beziehung möglich, die aber nicht fortgeführt werden muss. Sie erhalten Ihrem Bedarf entsprechend ein konkretes Beratungspaket zu Problemen und Schwierigkeiten, und wie Sie mit Ihnen umgehen können. Für mich ist eine facettenreiche Antwort bedeutsam. Die Entscheidung treffen Sie mit erhöhtem Verantwortungsbewusstsein. Wenn Sie bspw. Ihre Vertriebsabteilung unter Druck setzen, dann ermüden Sie sie. Es ist also keine langfristige Umgangsform. Meistens entwickelt sie sich zu einem Bumerang, selbst wenn Sie bereits eine hohe Personalfluktuation haben. 

Das Personal wird allgemein unterschätzt und als ersetzbar erachtet. Seien Sie sich aber sicher, dass Ihr Unternehmen auf den Rücken Ihrer Angestellten getragen wird. Machen Sie sie ersetzbar, werden sie umgekehrt Ihr Unternehmen als ersetzbar erachten. Wenn Sie sie wertschätzen, z. B. durch außergewöhnliche Personaltrainings, dann entwickeln Sie sie und bereichern Ihre berufliche & private Tatkraft. [mehr dazu] Im Procall geht es auch darum, Fehler zu erkennen und Sie zu beheben. Stellen Sie sich 2 Kilogramm Eichenholz vor! Wenn man es hobelt und geschickt bearbeitet, kann man einen schönen Schemel daraus machen. Ihr Unternehmen besteht aus Eichenholz und Sie müssen den Hobel gebrauchen. Den Hobel gebe ich Ihnen in Form des Procalls.

Das Kerngeschäft meiner Dienstleistungen dreht sich um den Soulcall. Procall ist eine Abkürzung für Professional Soulcall. Es geht um eine weitreichende Form meines Berufs, das sich eines professionellen Gebietes annimmt. Professionalität ist das Fundament jeglichen Berufs. Ich bin Berater für KMU in Düsseldorf und Umgebung (auch Hamburg), wobei ich Ihnen empfehle einen lokalen Experten zu finden, sofern Sie ein lokales Anliegen oder Probleme vor Ort haben. Womöglich gibt es bürokratische Stolpersteine, die nur etwas mit Ihrer Stadtverwaltung zu tun haben.

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