Head-Hunting von Youssef ZemhouteHead-Hunting. Unentbehrlich wird es im Laufe des 21. Jahrhunderts sein, gute Kräfte und Potenziale in Form eines Menschen anzuwerben, wenn es eine Zunahme der unpersönlichen Ansprache gibt. Sie kennen es selbst. Ausschreibungen und Meldungen, dass Fachkräftemangel herrsche. Annoncen flattern im digitalen Dschungel und eine unglaubliche Masse an Stellenangeboten durchflutet die sozialen Medien. Es gibt kaum Unterschiede. „Das bieten wir an. Sie können sich jetzt bei uns bewerben!“ Für körperliche Arbeit sind solche Annoncen nützlich und sinnvoll. Man kann schnell eine 4-stellige Summe innerhalb von zwei Wochen verdienen. Oder aber es handelt sich um einen leichten Minijob am Wochenende, den ein Student gerade benötigt.

Was ist Head-Hunting?

In diesem Artikel geht es um die Annoncen, die sich um gute Fachkräfte bemühen. Es geht in jenen Annoncen nicht darum, gute Fachkräfte zu finden. Vielmehr geht es um das Gesuche von Soldaten, die sich in ein Bataillon eingliedern sollen, damit es weitermarschiert. Es herrsche Krieg in der Wirtschaft. Wenn ein „Recruiter“ in einem Unternehmen Annoncen aufstellt, um sie zu veröffentlichen, werden es keine besonderen Annoncen sein. Schließlich – und das dürfen Sie nicht vergessen – ist ein Rekrut ursprünglich ein Einberufener, der sich in einer militärischen Ausbildung befindet. Sie haben als Bewerber nur die Wahl, welche militärische Grundausbildung Sie ausüben.

Der militärische Aspekt ist nicht wortwörtlich zu verstehen, sondern psychisch und symbolisch. Sie werden in einen Krieg hineingezogen, der überhaupt nicht lukrativ ist. Nur die Gläubiger, die die Mittel für Waffen und Munition verleihen, profitieren von einem Krieg. Sonst niemand. Und diesen Krieg sollen Sie mit ausfechten. Da Sie sich zumindest für den jeweiligen Sold interessieren, bewerben Sie sich. Nicht nur bei einer Stelle, sondern bei ca. 40 Unternehmen. Sie warten auf Antworten und Termine. Stets geht es für Sie um den Sold, der Sie für die 30 bis 40 Stunden entschädigt. Unternehmen und Bewerber kommunizieren förmlich miteinander, aber entscheidend ist i. d. R. der Sold, nichts anderes. Es erstaunt Sie irgendwann nicht mehr, dass der Sold vom anderen Sold nicht besonders abweicht. Sie entscheiden sich für eine Arme, eine Truppe und sämtliche Ihrer Fähigkeiten gehen in der Geschlossenheit Ihres Bataillons verloren. Ein Soldat ist ein Soldat, seine Aufgaben klar begrenzt. Karriere heißt nicht Entfaltung, sondern Aufstieg in einer Hierarchie. Verwechseln Sie Karriere niemals mit Selbstentfaltung!

Head-Hunting für KMU

Nun stellen Sie sich vor, Sie sind ein Unternehmer. Sie nutzen den üblichen Weg Ihrer „Feinde“ und schreiben Stellen aus. Ihre Truppe marschiert und marschiert, aber Sie brauchen mehr „Männer“. Sie kämpfen mit vielversprechenden Parolen auf Ihren Annoncen, die Sie aufgrund Ihrer Einrichtung und Möbel zu halten glauben. Die „Elite-Einheiten“ werden Sie aber niemals treffen. Jene bewerben sich nämlich nicht. Und wenn, dann nur sporadisch oder aufgrund der Empfehlung eines Elite-Kämpfers. Außerdem wird für ausgezeichnete Leute ein berufliches Engagement nicht als Krieg verstanden, sondern als Bereicherung der Gesellschaft und des Lebens in jeder Hinsicht. Was denken Sie, stellen sich diese Menschen vor, wenn Sie lesen: „Mit langer Berufserfahrung!“

Jedes Personal Management muss sich um gute Leute bemühen und da reicht eine unpersönliche Beschreibung nicht. Das begreifen Sie nicht, wenn Sie etwas anderes nicht ausprobieren. Zum Beispiel das Head-Hunting. Das Beauftragen eines Head-Hunters mit dem Auffinden eines passenden Fachmanns, einer passenden Fachfrau. Head-Hunting bringt nur Vorteile mit sich. Die meisten Leute arbeiten in 08/15-Unternehmen oder in noch schlimmeren Orten, weil es keinen Unterschied macht. Manchmal nehmen sie sogar einen geringeren Sold in Kauf, weil sie charakterlich in Ruhe gelassen werden. Es gibt keine entwürdigenden Parameter.

Ein Head-Hunter hat eine sehr gute Menschenkenntnis. Alles, was Unternehmen nicht beachten, ist für ihn wichtig. Im unternehmensinternen Alltag verschwinden Persönlichkeiten im Tagesgeschäft. Irgendwann hat jeder Angestellte nur noch eine Zahlenidentität. Das muss nicht sein, zumal eine Zahlenidentität ersetzbar ist. Head-Hunter werden zwar hauptsächlich nur von sehr intelligenten Unternehmern genutzt, doch ist Ihre Arbeit nichtsdestotrotz interessant für alle Unternehmen, kleine und mittlere. Das Head-Hunting ist eine Technik, die auch ein Personal Manager lernen kann. Sagen Sie also nicht, dass Sie unbedingt einen Head-Hunter brauchen! Sie brauchen lediglich das Head-Hunting zu verstehen und müssen lernen, Head-Hunting von der klassischen Annoncerei zu unterscheiden.

Ganz wichtig: „Wir suchen Dich!“ ist kein Head-Hunting. Eine persönliche Ansprache ist eine namentliche Ansprache. Es ist eher irritierend, wenn eine Annonce in der 2. Person geschrieben ist. Oft wird Sie Objekt für großes Gelächter.

Annoncen sind per se nichts Schlechtes. Im Gegenteil sind Sie unentbehrlich für jedes Unternehmen. Zentrum einer Annonce sollte immer das Unternehmen selbst sein. Schreiben Sie Ihr Unternehmen aus und dulden Sie nur Initiativbewerbungen mit einer besonders schwierigen Aufgabe, die eine hohe Konzentration erfordert. Diese Hürde wird nicht jeder erklimmen. So filtern Sie ganz einfach die Spreu vom Weizen. Zudem ersparen Sie Bewerbern Zeit, Aufwand und Verschwendungen der eigenen Energien.  

Head-Hunting bei mir

Da ich selbst mal Angestellter gewesen bin, weiß ich wie sehr eine gute Arbeitskraft gebraucht zugleich aber auch unterschätzt wird. So gut wie jedes Unternehmen erachtet Mitarbeiter und Angestellte als ersetzbar. Durch und durch. Als intelligenter Unternehmer und/oder Personalmanager sollten Sie diesen Fehler nicht begehen. Es gibt sehr gute Leute. Stellen Sie sich einfach vor, dass Sie jemand aus heiterem Himmel anspricht und Ihnen ein eindeutig lukratives Jobangebot macht! Wie hätten Sie sich damals als Angestellter gefühlt? Genau! Das nennt man Wertschätzung. Und niemand vergisst eine solche Wertschätzung, weiß sie im Gegenteil zu würdigen. Wenn Sie Menschen würdigen, dann werden Sie Ihre Würde und die Würde des Unternehmens hochhalten. Genau das mache ich als Head-Hunter.

Ich bin ein Head-Hunter, der ausgezeichnete Spezialisten beruflich gewürdigt wissen will. Daher sind ebenso die Teams innerhalb des Personals eines Unternehmens wichtig. An der Unternehmenskultur erkenne ich, ob dem Arbeitgeber etwas am Unternehmen liegt, oder ob es gerade so reichen solle und die Bilanz dominiert. Wenn eine Unternehmenskultur fehlt bzw. eine Scheinkultur vorherrscht, dann wird es schwieriger, Fachleute zu finden, die sich dem Unternehmen anschließen wollen. Es ist eine vielseitige Frage, wobei das Team am entscheidensten ist. Zu viele Hierarchien zerstören den Kommunikationsfluss und somit die Beziehungen. Auch hierbei kann ich Abhilfe schaffen, indem ich eine ausführliche Personalberatung durchführe. Jene gehört zum Hirecall dazu, denn die Attraktivität eines Unternehmens ist an die Attraktivität seiner Kultur gebunden. Kultur im Unternehmen heißt, dass Ihre Fachkräfte als Persönlichkeiten genau so gefragt sind, wie sie als Fachleute und Berufstätige gefragt sind. Dadurch wird die Arbeit nicht zu einer Quarantäne, sondern zu einem zweiten Zuhause. 

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