Berater für KMU in Düsseldorf und Umgebung Die Zukunft der Markenpsychologie sieht finster und lichterloh aus. Es hängt davon ab, ob Sie vor oder hinter dem Schaufenster stehen. Marken dienten bis heute als individuelle Geschichte und Qualitätsmerkmal. In Zukunft wird eine Marke zunehmend vom Ruf des Unternehmens abhängen. Die Kunden, die übrigens Menschen sind, achten vermehrt auf die ethischen Verhältnisse ihres Konsums. In Zeiten des offenkundigen Klimawandels, zahlreicher Betrügereien auf allen Ebenen und Skandalen, die die Öffentlichkeit sofort thematisiert, erscheint nichts wichtiger als der Ruf.

Gute Zeiten für Berater für KMU

So werden große Konzerne mit sehr vielen Konkurrenten auf einer Ebene kämpfen müssen, die sie überhaupt nicht im Blickfeld haben. Es ist das Thema Branding, Markenentwicklung und in diesem Zusammenhang Storytelling. Im letzten Jahrhundert war eine süße Werbung mit euphorischen Gesichtern, nackten Körpern und einer halbwitzigen Aussage ausreichend, um den Umsatz zu steigern. Heutzutage genügt es nicht mehr.

Wenn heute ein Unternehmen sein Produkt mit Hilfe einer außergewöhnlichen Werbung verkaufen will, dann erntet es im besten Falle ein Kopfschütteln. Auch die Marktpräsenz spielt da keine wesentliche Rolle mehr. Verzweifelt schauen sich Kunden nach Alternativen um und Gründer möchten sich nicht mit großen Konzernen anlegen. Einen neuen Schokoriegel zu bewerben, ist alles andere als leicht, aber nicht unmöglich. Die Marke spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Psychologisch betrachtet, ist eine Marke ein Name, der ein Produkt oder eine Dienstleistung identifiziert. Wenn Sie ein solches Marken-Shampoo sehen, denken Sie nicht an Haare waschen, sondern Sie denken gar nicht. Sie haben ein Bild aus einer Werbung im Kopf, das Ihnen – höchstwahrscheinlich – gefallen hat. So funktioniert eine Marke. Mit konditionierter Zustimmung anhand von tiefenpsychologischen Mustern. Bei jeder Werbung werden Sie dies wiederfinden.

Beim Einkaufen sucht der Mensch nicht unbedingt nach einem Produkt, das sein Problem löst. Diese Tatsache mag Sie frustrieren oder nicht. Der Mensch identifiziert sich sehr gerne und möchte alles einverleiben, mit dem er sich identifiziert. In diesem Jahrhundert läuft es ähnlich ab, jedoch mit einer kleinen Feinheit. Es gibt Dinge, mit denen der Mensch nicht mehr assoziiert werden möchte. Dazu gehören Krieg, Hunger, Sklaverei, Mord, Umweltverschmutzung und Massentierhaltung. Fragen Sie Pressesprecher in Konzernen und Sie werden erkennen, wie sehr sie mitsamt ihren Zahlen unter Druck stehen.

Ein guter Ruf ist alles, wenn es um die Marke geht. Und für die Menschen ist der Ruf immer wichtiger, weil es in der Wirtschaft eben auch um Förderung geht. Sie stärken mit Ihrem Einkauf das jeweilige Unternehmen. Diese Erkenntnis drängt ebenfalls ins Bewusstsein und erschwert den Verkauf für viele Konzerne und mittelständische Unternehmen. Mit einem solchen Grad von Verantwortung in Sachen Konsum rechnet niemand. Markenpsychologisch müssen Sie das allerdings tun. Der ökologische Faktor muss auf Ihrer Liste stehen. Es reicht zum Glück nicht mehr die Herstellung zu drosseln und eine nette Verpackung als Deckmantel zu nutzen.

Für einige Unternehmer stellt es sich als Problem dar, weil der Umsatz sich reduziert, aber es ist auch eine Chance das Produkt zu verbessern. Man kann nicht mehr so leicht auf Kosten der Umwelt, der Menschen und der Tiere sparen. Als Unternehmer empfiehlt es sich die Zukunft der Markenpsychologie mit offenen Armen zu begrüßen. Es gibt nichts dabei zu verlieren. Im Gegenteil erhalten wir alle aufgrund unseres erhöhten Verantwortungsbewusstseins mehr Lebensqualität und wir bilden zunehmend eine Symbiose mit der Natur, die sowieso gefehlt hat.

KMU – Ruf & Image

Durch die sich stark wandelnde Markenpsychologie werden wir ebenfalls sehr viele Produkte loswerden, die äußerst schädlich für die Umwelt und unsere Gesundheit sind. Das ist ein Fortschritt, den wir nicht vermissen dürfen. Die kommenden Generationen werden uns dankbar dafür sein, dass wir unser Verhalten an unsere Kenntnisse angepasst haben. Schließlich müssen sie in einer Welt leben, die wir in einem gewissen Zustand hinterlassen werden.

Was ist also eine Marke im Sinne der Psychologie? Eine Marke stellt die Identität eines Produktes dar, um den Kauf durch den Kunden zu erleichtern. Eine Marke enthält ebenso Prinzipien und Ansprüche, die es zu vertreten behauptet. Es handelt sich dabei um Psychologie, weil die versprochenen Werte meistens an der Marke haften bleiben. Allein der konditionierte Glaube an ein Produkt kann es unentbehrlich machen. Haben Sie als Kind Schokoladenwerbung jede Woche gesehen, wird die Schokolade Teil Ihres Lebens sein. Wenn Sie selbst einkaufen können, werden Sie die Schokolade kaufen, weil Sie die Geschichte kennen und sich damit identifizieren. So verhält es sich mit sehr vielen Produkten.

Meistens wollen Erwachsene aber auch ein Gefühl der Zugehörigkeit zu etwas Größerem empfinden. Eine große Marke hat eine große Geschichte. Wenn Sie eine Kleidermarke tragen, die von Berühmtheiten beworben wird, fühlen Sie sich als Teil dessen. In der Zukunft der Markenpsychologie betrachten Sie das Leben nicht mehr so egoistisch, da Sie alles Leben und alle Güter als Teil eines Ganzen wahrnehmen. Sie sind ebenso verantwortlich für die Verhältnisse in der Welt wie jeder andere. Und diese Geschichte wird die Märkte in Zukunft dominieren. Kurzum handelt es sich um den Menschen als Spezies auf diesem Planeten.

Wer wir als Menschheit sein möchten, ist dabei nicht so tragend wie die Frage, wer wir nicht sein möchten. Wir wollen nicht zerstörerisch und gewalttätig sein, weil es schlichtweg nicht sinnvoll wäre. Und das ist die Geschichte unter der sich alle Geschichten einordnen lassen müssen. Bin ich bei einem Produkt auch als ganzheitlicher Mensch noch identifizierbar im Rahmen meiner persönlichen Globalität? Habe ich als Mensch beim Einkauf dieses Produktes ein reines Gewissen und eine möglichst geringe Schädlichkeit der Welt auferlegt?

Berater für KMU in Düsseldorf und Umgebung

Sie können natürlich schmunzeln und über solche Fragen lachen, aber als Vorstandsvorsitzender und Gesellschafter sollten Sie das nicht tun. Wenn Sie die Menschen nicht ernster nehmen, dann verschlafen Sie das Marktpotenzial, welches nicht mehr durch Kaufkraft, sondern durch Verantwortungsbewusstsein gekennzeichnet sein wird. Die Zukunft der Markenpsychologie ist eine äußerst spannende Zukunft, in der das Kapital, die Märkte und das moderne Menschenleben völlig in Frage gestellt werden.

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